Autor: An

Justabs Donkeys krönen starke Saison mit dem Vizemeister-Titel

Halle, 28.03.2026

Es war das Spiel, auf das alle Donkey-Fans in Halle hingefiebert hatten: Das zweite Finalspiel in der Best oft Three-Serie der Basketball Oberliga Sachsen-Anhalt. In einem intensiven Schlagabtausch mussten sich unsere Justabs Donkeys den Baskets Wolmirstedt mit 49:68 geschlagen geben.

Auch wenn der große Wurf zur Meisterschaft ausblieb, blicken wir voller Stolz auf unsere Jungs, die sich nach einer kämpferischen Saison nun offiziell Oberliga-Vizemeister 2025/26 nennen dürfen!

Zurück zum Spiel: Die Zuschauer erlebten ein Auftaktviertel voller Spannung. Von der ersten Sekunde an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Teams schenkten sich in der Defense nichts, und offensiv fanden die Donkeys immer wieder Wege zum Korb. Es war das erwartet enge Spiel zweier Top-Teams. Mit 19 Punkten lieferten unsere Jungs hier ihre stärkste offensive Leistung des Abends ab, geführt von Paul Isernhinke und Maurice Lünstroth, den Topscorern des Abends.

Auch im zweiten Spielabschnitt blieb die Intensität am Limit. Die Donkeys hielten den Favoriten aus Wolmirstedt permanent unter Druck. Zur Halbzeit lagen wir nur mit drei Punkten Differenz (30:33) voll im Rennen. Coach Christian Damm bilanzierte treffend: „Bis zur Halbzeit waren wir voll auf Augenhöhe“.

Nach dem Seitenwechsel folgte leider der folgenschwere Bruch im Spiel der Donkeys. Während die Baskets Wolmirstedt ihren Rhythmus fanden, blieb der Korb für Halle wie vernagelt. Coach Damm analysierte später kritisch: „Im dritten Viertel haben wir offensiv den Faden verloren. Das hat uns das Spiel gekostet.“ Wolmirstedt nutzte diese Schwächephase eiskalt aus und setzte sich ab.

Kampf bis zur Schlusssirene (10:12) Im Schlussviertel kämpften die Donkeys noch einmal um jeden Ball, doch das dritte Viertel konnte nicht ausgeglichen werden. Trotz einer weiterhin soliden Defensivleistung reichte die offensive Durchschlagskraft nicht mehr aus, um das Spiel zu drehen.

Wir haben eine intensive und sehr erfolgreiche Saison gespielt. Mit vielen Höhen und einigen Rückschlägen. Wir sind stolz auf den 2. Platz, aber etwas Frust schwingt mit, ein erster Platz wäre drin gewesen.

Wir wünschen all unseren Verletzen weiterhin gute Besserung. Bedanken uns bei der zweiten Mannschaft für den Support bei Auswärtsspielen und unseren Damen und Herren für die zuverlässige Kampfgerichtsbesetzung.

Ganz herzlich bedanken wir uns bei unseren kleinsten und lautestens Fans während der Heimspiel und natürlich auch bei den Größeren Zuschauern.

Wir sehen uns im September mit neuer Basketballpower!

ViertelJustabs Halle IBaskets Wolmirstedt I
1. Viertel1920
2. Viertel1113
Halbzeit3033
3. Viertel923
4. Viertel1012
Endstand4968

Spielerstatistiken: Justabs Donkeys

NameNr.2er Pkt3er PktFreiwürfe (FT)GesamtpktFouls
Huy Hoang Dao4000/000
Gunnar Hoffmann5100/023
Player6000/002
Frank Schopeck7202/260
Maurice Lünstroth8212/491
Dion Avdyli9000/001
Justin Bornschein10202/261
Dr. Martin Kleinschmidt11000/000
Mick Neumann13203/572
Maik Rothe14102/644
Daniel Winderlich17200/041
Paul Isernhinke18312/2111
GESAMT
15213/214916

Haarscharfe Niederlage für die Donkeys im ersten Playoff-Finalspiel

Halle 21.3.2026

Wir hatten Wolmirstedt zu jedem Zeitpunkt am Rande einer Niederlage“

Diese Ansage von Coach Christian Damm nach dem ersten Oberliga-Finalkrimi sagt alles über den Geist unserer Donkeys aus. Ja, wir haben das erste Spiel der Best-of-Three-Serie in Wolmirstedt mit 71:75 knapp verloren. Aber wer die 40 Minuten auf dem Parkett verfolgt hat, weiß: Diese Niederlage war ein Ausrutscher, keine Vorentscheidung.

Während Wolmirstedt in Bestbesetzung antrat, mussten wir ohne unsere Leistungsträger Mick Neumann und Johannes Kooymann in die Schlacht ziehen- und haben den Tabellenersten dennoch physisch dominiert. Eine zweite Niederlage? Davon ist nach dieser Performance nicht auszugehen. Wir haben Blut geleckt!

Was besonders auffiel und für das Rückspiel Hoffnung macht: Wir haben die Zone in ein Sperrgebiet verwandelt. Die Statistik offenbart: 29 erzielte 2-Punkte standen auf unserem Konto, während Wolmirstedt lediglich auf 19 kam. Maik Rothe war mit 23 Punkten der personifizierte Albtraum für die Defense der Wolmirstedter. Zusammen mit Maurice Lünstroth (16 Punkte), Paul Isernhinke (15 Punkte) und Frank Schopeck (10) haben wir gezeigt, dass wir jederzeit zum Korb ziehen und punkten können. Wir waren das physischere Team, und genau diese Härte wird uns im zweiten Spiel den Sieg bringen.

Warum hat es diesmal noch nicht ganz gereicht?

Coach Damm analysierte präzise: „Unsere quasi einzigen schwachen Momente waren im zweiten Viertel drei bis vier Ballverluste mit direkten Punkten durch Wolmirstädt“. Dazu kam das Pech am Ende der Viertel. In drei von vier Abschnitten kassierten wir in der absolut letzten Minute noch einen Dreier. Insgesamt trafen die Baskets 11 Distanzwürfe, wir nur 2. „Offensiv fehlten uns Würfe von außen, daran müssen wir diese Woche arbeiten“, so der Coach. Wenn wir diese kleinen Unkonzentriertheiten, die Turnover und die späten Defense-Lücken schließen, hat Wolmirstedt keine Antwort mehr.

Der Viertelverlauf: Eine Achterbahn mit Ansage

  • 1. Viertel (19:16): Wir kontrollierten die Zone und erspielten uns eine knappe Führung. Doch schon hier deutete sich ein Muster an, das uns noch schmerzen sollte: Ein später Dreier von Wolmirstedt verkürzte unseren Vorsprung kurz vor der Viertelpause.
  • 2. Viertel (16:24): Im zweiten Abschnitt verloren wir kurzzeitig den Rhythmus. Wolmirstedt nutzte unsere „einzigen schwachen Momente“ gnadenlos aus. Drei bis vier unnötige Ballverluste führten zu direkten Punkten für WMS. Zur Halbzeit lagen wir mit 35:40 zurück, auch weil wir erneut in der letzten Minute einen Distanzwurf kassierten.
  • 3. Viertel (18:18): Ein offener Schlagabtausch. Wir bissen uns zurück, kämpften um jeden Rebound. Maik Rothe und Frank Schopeck übernahmen offensiv die Verantwortung. Das Viertel endete unentschieden, doch wieder war das Ende bitter: Der dritte späte Dreier für Wolmirstedt in der jeweils letzten Minute eines Viertels schlug in unserem Korb ein.
  • 4. Viertel (18:17): Wir gewannen das Schlussviertel! Trotz 8 Führungswechseln im gesamten Spiel und 6 Unentschieden reichte die Zeit am Ende knapp nicht mehr aus. Am Ende fehlten uns die entscheidenden „Würfe von außen“, um das Spiel komplett zu drehen.

Neues Spiel, neues Glück. Am Samstag empfangen wir die Gäste aus Wolmirstedt. Wir werden um jeden Zentimeter fighten. Die Serie ist noch lange nicht vorbei. Heimparkett ist Donkey-Parkett.

Kommt vorbei am 26.3. ab 16 Uhr in die Kaserne Lettin. Wir brauchen euren Support.

Statistiken der Justabs Donkeys

NameNr.2er Pkt3er PktFreiwürfeGesamtpunkteFouls
Maik Rothe141003/4233
Maurice Lünstroth4604/8161
Paul Isernhinke8610/1150
Frank Schopeck7500/0104
Gunnar Hoffmann5010/034
Dr. Martin Kleinschmidt10100/020
Daniel Winderlich13100/220
Toni Nitsche6000/001
Yacine Sall12000/000
GESAMT2927/157113

Viertelergebnisse

ViertelBaskets WolmirstedtJustabs Halle
1. Viertel1619
2. Viertel2416
Halbzeit4035
3. Viertel1818
4. Viertel1718
Endstand7571

FINALE, OHO! Donkeys überrollen Kalbe und stürmen ins Endspiel

Halle, 14.3.2026 Was für eine Gala-Vorstellung in Game 3!

Die Justabs Donkeys haben im entscheidenden dritten Halbfinalspiel gegen den VfL Kalbe (Milde) nichts anbrennen lassen und mit einem deutlichen 94:64-Sieg das Ticket für das Oberliga-Finale gegen Wolmirstedt gelöst. Von der ersten Sekunde an brannte der Court, mit dabei die zahlreichen Fans in der Kaserne Lettin.

Wir starteten konzentriert. Mit aggressivem Defense-Druck zwangen sie Kalbe immer wieder zu Ballverlusten. Besonders Paul Isernhinke und Maik Rothe dominierten früh in der Zone und sorgten für einfache Körbe. Kalbe fand kaum Mittel gegen die physische Überlegenheit der Justabs-Center.

Dem Knockout-Punch (27:15) seitens der Donkeys im zweiten Viertel hatten die Gäste aus Kalbe nichts mehr entgegenzusetzen. Die Schlagzahl in unserem Umschaltspiel erhöhte sich drastisch Coach Christian Damm resümierte später: „Mitte zweites Viertel war ich mir sehr sicher, dass wir es schaffen. Da waren es 20 Punkte und Kalbe war konditionell platt“. Mit einem 50:27-Vorsprung ging es in die Kabine – eine Vorentscheidung.

Fastbreak-Feuerwerk

Nach der Pause ließen die Donkeys nicht locker. Das Hustle-Play stimmte an beiden Enden des Feldes. „Der Druck von uns in der Defense war sehr gut und wir sind die Fastbreaks sehr gut gelaufen. So hatten wir das bisher nur selten geschafft“, lobte der Coach. Kalbe wurde über drei Viertel bei jeweils nur 12 bis 15 Punkten gehalten. Besonders das Zusammenspiel und die uneigennützigen Pässe zum direkten Abschluss waren das „große Plus“ in dieser Phase.

Im Schlussviertel nahmen die Donkeys angesichts der hohen Führung etwas den Fuß vom Gas. Kalbe, das auf wichtige Stammspieler wie Topscorer Jonas Wolf verzichten musste, konnte dieses Viertel ((16:22) zwar für sich entscheiden, am deutlichen Gesamtsieg änderte das jedoch nichts mehr.

Bezahlt macht sich die Tiefe unseres Kaders und die Dominanz unter dem Korb. Während Kalbe fast ausschließlich über die Dreierlinie gefährlich war (11 verwandelte Dreier gegenüber nur 5 der Donkeys), erzielten die Justabs beeindruckende 35 Field Goals innerhalb der 2-Punkte-Zone. Fast jeder eingesetzte Spieler konnte punkten und gleich 5 Donkeys punkteten zweistellig. Topscorer des Spiels Paul Isernhinke mit 20 Punkten Maik Rothe (19 ) und Mick Neumann (15).

Road to Glory: Finale gegen Wolmirstedt

Jetzt wartet Wolmirstedt im Best-of-Three-Finale. Coach Damm weiß, worauf es ankommt: „Es wird schwer gegen die WMS-Truppe mit ihren erfahrenen Regionaliga-Spielern, aber wir Donkeys sind stur und wenn wir schon mal im Finale sind, dann wollen wir auch gewinnen.“

Nächste Spiele: Playoffs Baby – Spieltermine Oberligafinale

Spielerstatistiken: Justabs Donkeys

NameNr.2er Pkt.3er Pkt.Freiwürfe (FW)Gesamtpkt.Fouls
Huy Hoang Dao4030/030
Gunnar Hoffmann5001/212
Frank Schopeck61001/2112
Maurice Lünstroth7661/1131
Paul Isernhinke82000/0200
Player9200/221
Yacine Sall11201/232
Mick Neumann13834/4152
Maik Rothe141801/2193
Daniel Winderlich17430/071
Dr. Martin Kleinschmidt18000/000
GESAMT70159/159414
ViertelJustabs Halle IVfL Kalbe (Milde)Stand
1. Viertel231223:12
2. Viertel271550:27
Halbzeit5027
3. Viertel281578:42
4. Viertel162294:64
Endstand9464

Foto: René Schoeffler

Sieg des Willens: Wir holen den Ausgleich und bringen die Punkte nach Hause!

Halle, 7.3.2026 Was für ein Ritt in Kalbe!

Wir wussten, dass uns in der Altmark ein heißer Tanz erwartet, und genau den haben wir bekommen. Mit 69:71 haben wir das Ding nach Hause gebracht. Die Kulisse war absolut krass, die Stimmung laut. Wir sind etwas ersatzgeschwächt angereist, konnten aber auf die Unterstützung unserer zweiten Mannschaft zählen.

Mit knapp 160 Anreisekilometern in den Knochen starteten wir konzentriert und behaupteten uns im ersten Viertel mit einer knappen 18:16-Führung. Besonders Johannes Kooymann war von Beginn an im Angriffsmodus. Zwischenzeitlich gelang uns sogar ein 10:3-Lauf, mit dem wir den Hausherren direkt zeigten, dass wir nicht zum Kaffeetrinken gekommen sind.

Doch im zweiten Viertel kippte die Dynamik. Kalbe fand den Rhythmus von der Dreierlinie und traf insgesamt acht Distanzwürfe, was uns defensiv vor echte Probleme stellte. Wir verloren kurzzeitig den Faden, und so mussten wir mit einem 35:40-Rückstand in die Kabine gehen.

Coach Christian Damm fand in der Pause die richtigen Worte, denn nach dem Seitenwechsel stand unsere Defense wie eine Mauer. „Defense waren wir das ganze Spiel da“, resümierte der Coach später zufrieden. Wir bissen uns zurück in die Partie, auch wenn uns die Freiwurflinie an diesem Abend fast den letzten Nerv raubte. Mit einer Quote von gerade einmal 35 Prozent bei 43 Versuchen nicht das Gelbe vom Ei. Christian Damm gab zu: „Die Freiwürfe haben mir graue Haare bereitet“.

Trotz der vergebenen Chancen ließen wir nicht locker. Daniel „Shorty“ Winderlich rackerte unter den Brettern und Mick Neumann übernahm in der entscheidenden Phase Verantwortung. Er erzielte im letzten Viertel allein 10 seiner insgesamt 15 Punkte und brachte uns damit wieder auf die Siegerstraße. Es war sein erstes Spiel nach seiner Verletzung. Insgesamt war es ein echtes Nervenspiel mit ständigen Führungswechseln, das am Ende durch puren Willen entschieden wurde. „Richtig krasses Game. Entschieden durch Willen und Kampfgeist“, brachte es Damm nach dem knappen 71:69-Sieg auf den Punkt.

Wir haben den Karren mit vereinten Kräften aus dem Dreck gezogen und uns diesen Erfolg hart erarbeitet. Dass wir am Ende jubeln durften, lag vor allem an Johannes Kooymann (20 Punkte), Mick Neumann (15), Daniel Winderlich (14) und Frank Schopeck (11), die als unsere vier Super-Donkeys offensiv vorangegangen sind. Damit steht es in der Playoff-Serie 1:1. Das bedeutet für euch und uns: Das große Finale steigt am 14. März ab16 Uhr bei uns zuhause in der Kaserne Lettin. Wir brauchen jeden Fan im „Home of the Donkeys“, um den Sack zuzumachen und in die nächste Runde einzuziehen!

Spielerstatistiken Justabs Halle I

Spieler2er3erFreiwürfeFoulsGesamtpunkte
#4 Frank Schopeck403/4411
#5 Gunnar Hoffmann200/954
#6 Toni Nitsche000/000
#7 Vincent Schütte010/443
#8 Johannes Kooymann622/5220
#10 Yacine Sall100/022
#11 Martin Kleinschmidt000/000
#12 Michael Fischer100/032
#13 Mick Neumann316/10415
#17 Daniel Winderlich504/11014
GESAMT22415/432471

Viertelergebnisse

  • 1. Viertel: 16:18
  • 2. Viertel: 24:17 (Halbzeitstand: 40:35)
  • 3. Viertel: 13:18
  • 4. Viertel: 16:18
  • Endergebnis: 69:71

Playoff-Auftakt missglückt: Donkeys unterliegen Kalbe – Jetzt heißt es „Do or Die“!

Halle 28. Februar – Die Spannung in der Spielhalle Kaserne Lettin war greifbar, als das erste von drei entscheidenden Playoff-Spielen der Oberliga gegen den VfL Kalbe (Milde) angepfiffen wurde. Doch am Ende stand eine bittere 68:79-Niederlage auf der Anzeigetafel. Unsere Justabs Donkeys müssen nun den Blick nach vorne richten, denn die Marschroute für das Rückspiel ist klar: Ein Sieg muss her, sonst endet die Reise in den Playoffs vorzeitig.

Der Spielverlauf: Ein harter Kampf mit zu vielen Fehlern

Das Spiel startete temporeich, doch die Donkeys fanden defensiv nicht den nötigen Zugriff. Kalbe nutzte die Lücken in der Verteidigung konsequent aus und sicherte sich bereits im ersten Viertel (21:29) einen Vorsprung von acht Punkten. Coach Christian Damm fand nach dem Spiel deutliche Worte für den Auftritt seines Teams: „Leider sehr viele Unkonzentriertheiten heute. Defense waren wir nicht in der Lage, echten Druck auszuüben“. Das Ziel, Jonas Wolf von Kalbe Milde wenige Punkte zu gewähren, wurde nicht erreicht. Wolf war mit 24 Punkten Topscorer bei Kalbe. Auffällig war auch die Diskrepanz bei den Distanzwürfen. Während Kalbe 5 Dreier versenkte, fanden bei den Justabs lediglich 2 Würfe von jenseits der Dreierlinie ihr Ziel (durch Hoffmann und Isernhinke).

Im zweiten Viertel stabilisierte sich die Defensive, doch offensiv stockte der Motor. Mit nur 13 erzielten Punkten in diesem Abschnitt ging es mit einem 34:43-Rückstand in die Halbzeitpause. Zu oft verrannten sich die Donkeys in Einzelaktionen. Damm analysierte kritisch: „In der Offensive haben wir viele Turnover gehabt und uns fest gedribbelt“.

Nach dem Seitenwechsel dann die Hoffnung: Im dritten Viertel zeigten die Donkeys ihr Kämpferherz und gewannen diesen Abschnitt knapp mit 22:21. Mit Maik Rothe (10 Punkte) und „Shorty“ , zwei Big Man auf dem Feld, versuchte Justabs das Spiel zu drehen, doch die Konstanz fehlte.

Im letzten Viertel (12:15) reichte die Kraft nicht mehr aus, um den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Kalbe spielte die Zeit routiniert herunter und nutzte die Foulbelastung der Donkeys aus.

Positiv hervorzuheben ist die Freiwurfquote von 80 Prozent (16/20), insbesondere Daniel Winderlich zeigte mit 6 von 6 Nervenstärke. Topscorer des Spiels waren Winderlich(18), Lünstroth (16), Iserhinke (14) und Maik Rothe (10).

Die Donkeys haben phasenweise gezeigt, dass sie mithalten können, aber die Unkonzentriertheiten waren über 40 Minuten zu kostspielig. Christian Damm bringt es auf den Punkt: „Nächste Woche nun doch do or die“.

Gute Besserung an Richard Wache, der sich im letzten Spiel am Knie verletzt hat und heute aussetzen musste.

Spielerstatistiken Justabs Halle I

NameNr.2er Pkt3er PktFreiwürfe (FW)GesamtpunkteFouls (PF)
Daniel Winderlich13606/6182
Maurice Lünstroth7604/6161
Paul Isernhinke8511/2141
Maik Rothe14500/0104
Frank Schopeck16105/672
Gunnar Hoffmann5010/034
Huy Hoang Dao4000/000
Charly Zouhounho6000/002
Player (#9)9000/001
Dr. Martin Kleinschmidt11000/002
Yacine Sall18000/000
GESAMT23216/206819
ViertelJustabs Halle IVfL Kalbe
1. Viertel (P1)2129
2. Viertel (P2)1314
Halbzeit3443
3. Viertel (P3)2221
4. Viertel (P4)1215
Endstand6879

Mit Herzblut in die Playoffs: Donkeys sichern sich Platz 2 in packenden Basketball-Duell gegen die Bisons

Was für ein Krimi in der Sporthalle Lettin! Die Donkeys haben sich in einem nervenaufreibenden Spiel mit 82:76 nach Verlängerung gegen die Börde Bisons aus Magdeburg durchgesetzt. Die Zuschauer in der Sporthalle Lettin wurden Zeugen eines wahrhaft denkwürdigen Basketballspiels, das alles bot, was diesen Sport ausmacht: Leidenschaft, dramatische Wendungen und ein nervenaufreibendes Finish. Maßgeblich beteiligt am Sieg waren die Fans der Donkeys, die mit gerade einmal 140 cm Körpergröße zwar die kleinsten in der Halle waren, aber die Magdeburger bei ihren Freiwürfen so sehr aus dem Konzept brachten, dass entscheidende Punkte liegen blieben.

Gametime

Von Beginn an war klar: Gegen die Bisons wird es kein Spaziergang. „Es war das erwartete knappe Spiel, gegen Börde ist es nie einfach zu spielen“, resümierte Coach Christian Damm nach der Partie. Das erste Viertel war ein offener Schlagabtausch, den die Donkeys hauchdünn mit 19:18 für sich entschieden. Zur Halbzeit spiegelte der Stand von 36:36 die absolute Ausgeglichenheit wider – 12 Führungswechsel und 12 Gleichstände im gesamten Spielverlauf sprechen eine deutliche Sprache.

10:2 Lauf der Donkeys

Nach der Pause zündeten die Donkeys den Turbo. Mit einem beeindruckenden 10:2-Lauf erspielten sie sich im dritten Viertel eine scheinbar komfortable 63:54-Führung. Coach Damm beobachtete: „Ende drittes Viertel hatten wir kurz das Spiel im Griff, Magdeburg war platt“. Doch wer dachte, der Sack sei zu, wurde enttäuscht.

Im Schlussviertel riss der Faden. Die Donkeys erzielten lediglich 9 Punkte. Damm fand kritische Worte für diese Phase: „Dann war bei uns der Killerinstinkt nicht da und Magdeburg kam nochmal ran. Gefühlt dachtenalle wohl es reicht schon“. In den Phasen, in denen das Spiel zu entgleiten drohte, sorgten jedoch immer wieder wichtige Punkte von Paul Weihe, Shorty Wunderlich und Richard Wache für den nötigen Spielauftrieb und hielten die Donkeys im Rennen. Besonders Paul Weihe bewies mit zwei wichtigen Dreiern in kritischen Phasen Nervenstärke. Dennoch: Die Bisons kämpften sich zurück und retteten sich mit einem spektakulären Buzzer-Beater-Einwurf in letzter Sekunde in die Verlängerung. Immerhin: Das Primärziel der Donkeys, einen Dreier bei den Bisons zu verhindern, wurde umgesetzt.

Verlängerung mit Willensstärke

In der Overtime zeigten die Donkeys dann ihre mentale Stärke. „In der Verlängerung waren alle wieder konzentriert, anfangs nur in der Defense aber dann auch mit guten offensiv Aktionen“, so der Coach. Mit einem 10:4 in der Extrazeit machten die Donkeys den Sack schließlich zu.

Während „Shorty“ Daniel Winderlich sich nach anfänglichen Schwierigkeiten beeindruckend zurückkämpfte, halfen die Drives von Paul Isernhinke, der mit 20 Punkten zum Topscorer avancierte, die Defensive der Gäste zu knacken. Maik Rothe setzte mit seinen 17 Punkten ebenfalls ein Zeichen unterm Korb.

Trotz der Freude über den 82:76-Sieg gab es einen Moment des Schreckens durch die Verletzung von Richard Wache, bei der glücklicherweise eine nächtliche MRT-Untersuchung direkt Entwarnung gab.

Mit Rückenwind in die Playoffs gegen Kalbe

Nach diesem Erfolg starten die Donkeys von Platz 2 in die Playoffs. Am 28. Februar um 16:00 Uhr wartet mit Kalbe Milde ein echter Härtetest. Coach Damm betont, dass es vor allem darauf ankommt, die Schützen von Kalbe – allen voran Jonas Wolf – unter Druck zu setzen und die physische Präsenz unter den Körben zu behaupten. Mit der Unterstützung unserer „140-cm-Power-Fans“ im Rücken sollte aber auch diese Hürde machbar sein!

Fotos: Rene Schöffler

Spieler-Statistik Justabs Donkeys

Spieler2-Pkt3-PktFreiwürfeGesamtpunkte
Paul Isernhinke517/920
Maik Rothe703/417
Daniel Winderlich306/1012
Justin Bornschein302/38
Frank Schopeck300/16
Paul Weihe020/06
Gunnar Hoffmann011/24
Huy Hoang Dao010/03
Richard Wache010/03
Dr. Martin Kleinschmidt101/23
GESAMT22620/3182

Viertelverlauf & Halbzeitstand

  • 1. Viertel: 19 : 18
  • 2. Viertel: 17 : 18
  • Halbzeitstand: 36 : 36
  • 3. Viertel: 27 : 18
  • 4. Viertel: 9 : 18
  • Verlängerung (OT1): 10 : 4
  • Endstand: 82 : 76

Dezimierte Justabs kämpfen gegen Magdeburger „Profi-Power“

Am 13. Spieltag der Oberliga Herren traten die Justabs Halle I beim USC Magdeburg an. Es war eine Begegnung unter schwierigen Vorzeichen für die Hallenser, die schließlich mit einer 50:89-Niederlage endete.

Die Ausgangslage: Krankheitswelle vs. Profi-Verstärkung

Bereits vor dem Anpfiff war klar, dass es eine Mammutaufgabe werden würde. Die Justabs reisten stark ersatzgeschwächt an. „Wir haben gerade etwas mit Verletzung und Erkältung zu kämpfen, daher waren wir nicht so gut besetzt“, erklärte Trainer Christian Damm. Mit Johannes, Mick, Richard, Maurice und Shorty fehlten gleich fünf wichtige Akteure der Donkeys.

Demgegenüber stand ein USC Magdeburg, der für den Abstiegskampf massiv aufgerüstet hatte. Mit den ehemaligen Pro-A- und Pro-B-Spielern Bill Borekambi und Leon Hoppe (der seine Profikarriere erst 2024 beendete) bot der Gastgeber zwei echte Hochkaräter auf.

Ein Viertel auf Augenhöhe

Dennoch starteten die Justabs mutig. Im ersten Viertel (18:13) konnte das Team den Druck der Magdeburger noch weitgehend kompensieren. Doch bereits im zweiten Abschnitt machten sich die individuelle Klasse der Profis und die dünne Personaldecke der Justabs bemerkbar. Während Magdeburg 27 Punkte erzielte, gelangen den Hallensern nur 10 Zähler, was zu einem deutlichen Halbzeitstand von 45:23 führte.

Nach dem Seitenwechsel (28:13) baute der USC die Führung weiter aus. In diesen beiden Abschnitten (Q2 und Q3) erzielte Magdeburg insgesamt 55 Punkte, während die Justabs lediglich 23 Zähler entgegensetzen konnten. Doch: Im letzten Viertel zeigten die Donkeys starken Willen und Moral und gestalteten das Schlussviertel mit 14:16 fast ausgeglichen. Es war das offensivstärkste Viertel für unser Team.

Trainer Damm zog trotz des Ergebnisses ein versöhnliches Fazit: „Unsere Stimmung war nicht schlecht und wir haben versucht das Beste als Team daraus zu machen“.

Die Offensive wurde vor allem von drei Spielern getragen: Paul Isernhinke und Maik Rothe waren mit jeweils 12 Punkten die erfolgreichsten Werfer der Justabs. Isernhinke glänzte dabei mit zwei erfolgreichen Dreipunktwürfen. Aufbauspieler Frank Schopeck steuerte wichtige 9 Treffer bei.

Statistik der Justabs Halle I

Name2-Punkte3-PunkteFreiwürfe (Treffer/Versuch)Gesamtpunkte
Paul Isernhinke320/012
Maik Rothe600/212
Frank Schopeck303/79
Dr. Martin Kleinschmidt202/26
Gunnar Hoffmann011/24
Michael Fischer200/04
Paul Weihe003/63
Huy Hoang Dao000/00
Toni Nitsche000/00
Charly Zouhounho000/00
GESAMT1639/1950

Die Freiwurfquote lag bei insgesamt 47 %. Das Team erzielte insgesamt 16 Zweipunkt-Körbe und 3 Dreier.

ViertelUSC MagdeburgJustabs Halle IDifferenz
1. Viertel (Q1)1813-5
2. Viertel (Q2)2710-17
Halbzeitstand4523-22
3. Viertel (Q3)2813-15
4. Viertel (Q4)1614-2
Endstand8950-39

Playoff-Ticket gebucht! Justabs Donkeys gewinnen Derby-Krimi!

In einem dramatischen Lokalderby der halleschen Oberliga-Teams am Samstag haben die Justabs Halle I ihre Ambitionen untermauert und mit einem verdienten 73:61-Sieg gegen den USV Halle II den Einzug in die Playoffs perfekt gemacht.

Von Hemmung zur Dominanz

Zu Beginn der Partie war die enorme Bedeutung des Spiels beiden Teams anzumerken. Coach Christian Damm konstatierte nach dem Spiel: „Am Anfang lag etwas Hemmung drin, weil das Spiel so wichtig war“. Das erste Viertel endete mit einem ausgeglichenen 13:13-Gleichstand. Auch zur Halbzeitpause blieb die Partie eine enge Kiste, in der Justabs mit einem hauchdünnen 32:33-Rückstand in die Kabine ging.

Der eigentliche Knackpunkt des Spiels folgte jedoch nach dem Seitenwechsel. Während Maurice Lünstroth und Johannes Kooymann die Offensive schulterten, wurde das Spiel am defensiven Ende gewonnen. Den entscheidenden Run starteten die Justabs beim Stand von 49:48 am Ende des dritten Viertels. Mit einer bärenstarken Defense schraubten sie das Ergebnis bis zur Mitte des Schlussabschnitts auf 62:48 hoch – ein 13:0-Lauf, der dem USV keine Chance ließ.

Defense wins Championships

Auf die Frage nach dem Schlüssel zum Sieg antwortete Coach Damm klar: Maurice und Johannes waren offensiv stark, aber „entscheidend war die Defense“. Während der USV in der ersten Halbzeit noch 33 Punkte markierte, hielten die Justabs sie in der gesamten zweiten Hälfte bei nur 28 Punkten. Besonders im vierten Viertel ließen sie lediglich 13 Zähler zu. In der zweiten Halbzeit zockten die Justabs cleverer, forcierten Ballverluste und kontrollierten die Bretter, was den Weg in die Postseason ebnete.

Besonders auffällig: Justabs dominierte trotz einer schwachen Dreierquote (nur 1 Treffer durch Kooymann) das Spiel. Maurice Lünstroth zog immer wieder unaufhaltsam zum Korb, als gehöre im dieser Weg exklusiv, was zu beeindruckenden 20 Freiwurfversuchen (13 Treffer) führte. Maik Rothe glänzte mit einer perfekten Ausbeute aus dem Feld (7/7 Zweipunktwürfe für 14 Punkte), kein Zentimeter Platz für Zweifel – was die Dominanz der Donkeys unter den Körben widerspiegelte. Mit diesem Sieg ist die Qualifikation für die Playoffs offiziell.

Wir freuen uns über diesen wichtigen Sieg und sagen einfach mal. PLAYOFFS BABY. Was für ein cooles Team!

Auswärtsspiel am 15. Februar 16 Uhr gegen USC Magdeburg,

Heimspiel am 21. Februar 19 Uhr gegen Börde Bisons Magdeburg

Fotos: Chris Deparade

Spieler-Statistik Justabs Halle I:

Nr.Spieler2er (m)3er (m)Freiwürfe (m/v)GesamtpunkteFouls
4Schopeck, F.000/003
6Zouhounho, C.200/043
7Dao, H.000/001
8Lünstroth, M.5013/20233
9Kooymann, J.612/2172
10Rothe, M.700/0142
11Avdyli, D.000/001
13Winderlich, D.104/660
17Bornschein, J.401/494
18Kleinschmidt, D.000/001
GTOTAL25120/327320

Viertelübersicht

ViertelJustabsUSV IIStand
1. Viertel131313:13
2. Viertel192032:33 (Halbzeit)
3. Viertel221554:48
4. Viertel191373:61 (Endstand)

Souveräner Heimsieg zur Primetime: Donkeys auf Playoff-Kurs

Hellwach können wir auch in der Woche. Am Donnerstag 20 Uhr haben wir in der SWH.arena Halle ein echtes Ausrufezeichen gesetzt und den SSV Einheit Weißenfels mit 69:51 im Nachholspiel nach Hause geschickt.

Von der ersten Sekunde unter Dampf

Wir haben das Heft des Handelns früh in die Hand genommen. Bereits das erste Viertel (15:10) gehörte uns, wobei Maurice Lünstroth mit fünf schnellen Punkten direkt zeigte, wo der Hammer hängt. Besonders Justabs-like waren die nahtlosen Wechseln: Jeder Spieler, der das Parkett betrat, hat sofort seine Rolle angenommen und sich in den Dienst der Mannschaft gestellt. Ob in der Defensive oder beim Rebound, die Intensität blieb über die gesamte Spielzeit hoch. Bis zur Halbzeit konnten wir uns somit auf 34:22 absetzen.

Zwar war das dritte Viertel mit 17:18 knapp zugunsten der Gäste um Dominic Huth (Weißenfels), doch wir ließen nichts anbrennen. In der Crunchtime haben wir mit einem beeindruckenden 10-0-Lauf im letzten Viertel (18:11) die Gäste aus Weißenfels überrannt.

Individuelle Glanzlichter & Team-Stats

Unsere Stat-Line liest sich wie ein Wunschzettel für jeden Coach. Wir präsentierten uns stark an der Freiwurflinie, wo wir mit einer Quote von 72 Prozent (18/25) die nötige Nervenstärke bewiesen. Besonders hervorzuheben ist unser Trio Infernale, das fast drei Viertel unserer Gesamtpunkte markierte:

  • Maurice Lünstroth: Mit 18 Punkten unser Top-Scorer. Er war von der Freiwurflinie (6/8) extrem verlässlich und streute zwei wichtige Dreier ein.
  • Maik Rothe: Der Herr der Ringe. Mit 17 Punkten (allesamt 2-Punkt-Würfe aus der Zone) und einer physischen Präsenz war er der Fels in der Brandung.
  • Johannes Kooymann: Unser Allrounder steuerte 15 Punkte bei und war besonders beim Zug zum Korb kaum zu stoppen.

Auch von draußen waren wir brandgefährlich: Insgesamt 7 Dreier fanden den Weg in die Reuse, unter anderem durch Huy Hoang Dao, Gunnar Hoffmann und Justin Bornschein.

Warum der Sieg so verdient war

Während Weißenfels mit der Foulbelastung zu kämpfen hatte (insgesamt 24 Team-Fouls), blieben wir mit 17 Fouls disziplinierter. Jeder, der von der Bank kam, hat nahtlos angeknüpft. Ob Paul Isernhinke mit seinen eiskalten Freiwürfen oder Dr. Martin Kleinschmidt. #weitergehts #playoffscoming

Wir sehen uns am Samstag 24. Januar in Lettin im Lokalderby gegen USV Halle II ab 16 Uhr.

Fotos: Chris Deparade

Spieler-Statistiken (Justabs Halle I)

Nr.Name2-Pkt3-PktFreiwürfe (FW)GesamtpunkteFouls (PF)
16Maurice Lünstroth326/8181
10Maik Rothe703/6174
9Johannes Kooymann316/8151
15Justin Bornschein110/054
4Huy Hoang Dao010/030
5Gunnar Hoffmann010/033
7Richard Wache010/032
8Paul Isernhinke002/220
13Dion Avdyli100/020
11Dr. Martin Kleinschmidt001/111
6Charly Zouhounho000/001
18P. Weihe000/000
GESAMT15718/25 (72%)6917
ViertelJustabsWeißenfelsStand
1. Viertel151015:10
2. Viertel191234:22 (Halbzeit)
3. Viertel171851:40
4. Viertel181169:51 (Endstand)

28:11 im Schlussviertel: Donkeys klauen den Panthers aus Quedlinburg das Spiel

Was für eine Willensleistung! Unsere Jungs haben das Ergebnis beim Auswärtsspiel am 17. Januar im Harz noch gedreht: Justabs Donkeys gewannen mit 75:84. Ein echter Krimi in der Bodelandhalle am 11. Spieltag.

Wir starteten hochkonzentriert in die Partie und konnten uns früh leichte Vorteile erarbeiten. Zur Halbzeit führten wir verdient mit 40:35. Maurice Lünstroth war zu diesem Zeitpunkt bereits heißgelaufen und führte das Team mit 11 Punkten in die Kabine. Doch die Panthers aus Quedlinburg dachten gar nicht daran, die Punkte kampflos abzugeben. Nach einem schwierigen dritten Viertel (16:29), in dem die Gastgeber zwischenzeitlich mit 64:56 führten, war klar: Für das letzte Viertel mussten wir nochmal eine Schippe drauflegen.

Das vierte Viertel: Ein absoluter Nervenkrieg mit Happy End
Haltet eure Herztropfen bereit, denn dieses Schlussviertel war nichts für schwache Nerven. Nachdem wir mit einem 56:64-Rückstand in die letzten zehn Minuten gegangen waren, bewies das Team unglaubliche Moral. Wir starteten eine furiose Aufholjagd und lieferten ein 28:11-Statement ab. Die Entscheidung fiel erst in den allerletzten Minuten. Coach Christian Damm erinnert sich an den entscheidenden Moment: „Auf den Helten-Dreier hat Richard geantwortet“. Dieser Konter saß.

Hier ist das Protokoll der letzten Minuten:

• Noch 02:21 auf der Uhr: Maik Rothe zeigt Nerven aus Stahl und versenkt einen wichtigen Zwei-Punkt-Wurf zum Stand von 76:72 für uns.

• Der Schockmoment (01:44): Alexander Helten von den Panthers trifft einen Dreier und bringt Quedlinburg auf 75:76 heran.

• Die perfekte Antwort (01:31): Jetzt kommt der Moment, den Coach Christian Damm so passend beschrieb: „Auf den Helten-Dreier hat Richard geantwortet“. Richard Wache lässt sich nicht beirren und knallt im direkten Gegenzug einen Dreier rein, Stand 79:75 – Geiles Ding!

• Maurice bleibt cool (00:57): Nach einem Foul von Schneider geht unser Topscorer Maurice Lünstroth an die Linie. Wie der Coach schon sagte, er hat „extrem Nerven behalten“ und versenkt beide Freiwürfe souverän zum 81:75

• Der Deckel drauf (00:38): Maurice setzt noch einen drauf und trifft einen Zwei-Punkt-Wurf zum 83:75

Das war die endgültige Entscheidung!

• Der Schlusspunkt (00:13): Charly Zouhounho wird gefoult, tritt an die Linie und verwandelt den letzten Freiwurf zum 84:75 Endstand

Mit einem 8:0-Lauf in der absoluten Crunchtime haben wir den Panthers aus Quedlinburg keine Chance mehr gelassen. Was für ein Finish, was für ein Sieg!

Coachs Corner: Helden und Lazarett
„Schlüsselspieler waren diesmal zwei. Zum einen Maurice Lünstroth, der mit 31 Punkten unser Topscorer war und mit seinem Drive richtig viel Druck erzeugt hat und mit 13/16 Freiwürfen auch extrem Nerven behalten hat. Zum anderen Richard Wache, der eine absolute Führungsrolle übernommen hat und das Team in den entscheidenden Momenten gelenkt hat. Die extreme gute Leistung zeigt sich auch in seinem Plus/Minus-Rating, denn mit ihm auf dem Feld war das bei +19“, lobte Damm seine Schlüsselspieler nach dem Match. Was für eine Energieleistung: Die Playoffs sind in Sichtweite.

Wie in jedem Kampf gibt es auch Verletzte. Bitter für uns: Mick Neumann musste angeschlagen raus – und fehlte uns damit als Konstante in Defense und Offense. Auch Christopher Deparade hat es erwischt. Wir wünschen beiden eine schnelle Genesung. Gute Besserung, Jungs!

Wir feiern diesen Sieg und nehmen den Schwung mit in die nächste Partie. Und ja: Einige Donkeys wurden später am Abend im heimischen Freilaufgehege „Felsenblick“ beim ausgelassenen Tanzen und Anstoßen gesichtet – völlig verdient.

Fotos: Chris Deparade

Spielerstatistik: Justabs Donkeys Halle I

Nr.Name2-PktFreiwürfe (FW)3-PktGesamtFouls
9Maurice Lünstroth913/160310
13Mick Neumann72/20162
14Maik Rothe62/30144
15Daniel Winderlich41/4094
7Richard Wache (C)00/0262
11Dr. Martin Kleinschmidt20/0042
6Charly Zouhounho02/4023
10Justin Bornschein10/2020
4Christopher Deparade00/0000
5Gunnar Hoffmann00/0000
GESAMT2920/3128417

Viertelstatistik & Spielverlauf

ViertelPanthersDonkeysStand
1. Viertel162216:22
2. Viertel191835:40 (Halbzeit)
3. Viertel291664:56
4. Viertel112875:84 (Endstand)