Sieg des Willens: Wir holen den Ausgleich und bringen die Punkte nach Hause!

Halle, 7.3.2026 Was für ein Ritt in Kalbe!

Wir wussten, dass uns in der Altmark ein heißer Tanz erwartet, und genau den haben wir bekommen. Mit 69:71 haben wir das Ding nach Hause gebracht. Die Kulisse war absolut krass, die Stimmung laut. Wir sind etwas ersatzgeschwächt angereist, konnten aber auf die Unterstützung unserer zweiten Mannschaft zählen.

Mit knapp 160 Anreisekilometern in den Knochen starteten wir konzentriert und behaupteten uns im ersten Viertel mit einer knappen 18:16-Führung. Besonders Johannes Kooymann war von Beginn an im Angriffsmodus. Zwischenzeitlich gelang uns sogar ein 10:3-Lauf, mit dem wir den Hausherren direkt zeigten, dass wir nicht zum Kaffeetrinken gekommen sind.

Doch im zweiten Viertel kippte die Dynamik. Kalbe fand den Rhythmus von der Dreierlinie und traf insgesamt acht Distanzwürfe, was uns defensiv vor echte Probleme stellte. Wir verloren kurzzeitig den Faden, und so mussten wir mit einem 35:40-Rückstand in die Kabine gehen.

Coach Christian Damm fand in der Pause die richtigen Worte, denn nach dem Seitenwechsel stand unsere Defense wie eine Mauer. „Defense waren wir das ganze Spiel da“, resümierte der Coach später zufrieden. Wir bissen uns zurück in die Partie, auch wenn uns die Freiwurflinie an diesem Abend fast den letzten Nerv raubte. Mit einer Quote von gerade einmal 35 Prozent bei 43 Versuchen nicht das Gelbe vom Ei. Christian Damm gab zu: „Die Freiwürfe haben mir graue Haare bereitet“.

Trotz der vergebenen Chancen ließen wir nicht locker. Daniel „Shorty“ Winderlich rackerte unter den Brettern und Mick Neumann übernahm in der entscheidenden Phase Verantwortung. Er erzielte im letzten Viertel allein 10 seiner insgesamt 15 Punkte und brachte uns damit wieder auf die Siegerstraße. Es war sein erstes Spiel nach seiner Verletzung. Insgesamt war es ein echtes Nervenspiel mit ständigen Führungswechseln, das am Ende durch puren Willen entschieden wurde. „Richtig krasses Game. Entschieden durch Willen und Kampfgeist“, brachte es Damm nach dem knappen 71:69-Sieg auf den Punkt.

Wir haben den Karren mit vereinten Kräften aus dem Dreck gezogen und uns diesen Erfolg hart erarbeitet. Dass wir am Ende jubeln durften, lag vor allem an Johannes Kooymann (20 Punkte), Mick Neumann (15), Daniel Winderlich (14) und Frank Schopeck (11), die als unsere vier Super-Donkeys offensiv vorangegangen sind. Damit steht es in der Playoff-Serie 1:1. Das bedeutet für euch und uns: Das große Finale steigt am 14. März ab16 Uhr bei uns zuhause in der Kaserne Lettin. Wir brauchen jeden Fan im „Home of the Donkeys“, um den Sack zuzumachen und in die nächste Runde einzuziehen!

Spielerstatistiken Justabs Halle I

Spieler2er3erFreiwürfeFoulsGesamtpunkte
#4 Frank Schopeck403/4411
#5 Gunnar Hoffmann200/954
#6 Toni Nitsche000/000
#7 Vincent Schütte010/443
#8 Johannes Kooymann622/5220
#10 Yacine Sall100/022
#11 Martin Kleinschmidt000/000
#12 Michael Fischer100/032
#13 Mick Neumann316/10415
#17 Daniel Winderlich504/11014
GESAMT22415/432471

Viertelergebnisse

  • 1. Viertel: 16:18
  • 2. Viertel: 24:17 (Halbzeitstand: 40:35)
  • 3. Viertel: 13:18
  • 4. Viertel: 16:18
  • Endergebnis: 69:71

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